Anliegen

Emanzipatorische Jungenarbeit in Schulen

Dieses Projekt wurde am 28.04.1999 bei der Fachtagung des Innenministeriums NRW "Kinder und Jugendliche als Kriminalitätsopfer" vorgestellt.

"Emanzipatorische Jungenarbeit" an Schulen wird in Kooperation mit dem örtlichen Kommissariat Vorbeugung der Kreispolizeibehörde Gummersbach und der Volkshochschule des Oberbergischen Kreises - parallel zu Mädchen-Sicherheitstrainings - durchgeführt.

Der ursprüngliche Sinn vom (lateinisch) "emanzipare" ist: einen Sohn bzw. einen Sklaven aus der väterlichen Gewalt zur Selbständigkeit entlassen.

Dies bedeutet, dass dem Jungen Unterstützung, Orientierung, neue Erfahrungen etc. angeboten werden, die ihm die Ablösung (väterliche Gewalt, Unterordnung, Machtausübung, Rollenvorstellung) und die Suche nach einer eigenen männlichen Identität erleichtern.

Opferschutz heißt auch, dass wir dazu beitragen, dass Jungen nicht zu Tätern werden.

Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie bei der Fachbereichsleiterin

            Frau Monika Müller
            Telefon 02261 8190-26
            Fax      02261 8190-27

an.

Es können 16 Jungen - vorrangig in den Abgangsklassen - unter folgenden Voraussetzungen teilnehmen:

    1. Abrechnung über Landesmittel,
    2. Jugendliche zahlen selbst.

Dozenten und Lehrer müssen den Studienschein über die Qualifizierung zur Durchführung von emanzipatorischer Jungenarbeit bei der Volkshochschule und des Dachverbandes der Polizeisportvereine NRW/Deutschlands haben.

Zu entrichtende Gebühren/Kosten:
Die Gebühren erfahren Sie auf Anfrage.

Zuständige Stellen

Dezernat III - Amt für Schule und Bildung - Volkshochschule Oberberg - Pädagogik
Adresse(n):
Mühlenbergweg 3
51645 Gummersbach
Kreisvolkshochschule

Ansprechpartner/-innen

Frau Monika Müller
Telefon: 02261 88-4326
Telefax: 02261 88-4327
E-Mail: monika.mueller@vhs.obk.de
Zimmer: OG-46