Anliegen

Sozialhilfe - Widerspruchsangelegenheiten

Widerspruch gegen Entscheidungen der örtlichen Sozialämter

Personen, deren Antrag auf Leistungen nach dem Bundessozialhilfegesetz vom örtlichen Sozialamt abgelehnt wird, haben die Möglichkeit, diese Entscheidung im Rahmen eines Widerspruchsverfahrens durch den Kreis - als nächsthöhere Behörde und Träger der Sozialhilfe - überprüfen zu lassen.

Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift bei dem örtlichen Sozialamt - oder gegebenenfalls auch direkt bei der Widerspruchsstelle - innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe der Entscheidung einzulegen.

Es können neue Fakten und Argumente zum Sachverhalt dargelegt sowie gegebenenfalls entsprechende Belege vorgelegt werden, wie z. B.

  • medizinische Gutachten oder
  • Nachweise über geänderte Einkommensverhältnisse.

Hinweis:
Es handelt sich hierbei um einen Telearbeitsplatz. Der Sachbearbeiter ist deshalb nur eine begrenzte Stundenzahl pro Woche im Amt für Soziale Angelegenheiten anwesend. Eine vorherige telefonische Terminabsprache ist daher bei persönlicher Vorsprache unbedingt notwendig.

Zu entrichtende Gebühren/Kosten:
Kosten entstehen nur bei Einschaltung eines Rechtsanwaltes, soweit das Verfahren für den Widerspruchsführer bzw. die Widerspruchsführerin nicht erfolgreich verläuft.

Zuständige Stellen

Dezernat III - Amt für Soziale Angelegenheiten - Querschnittsaufgaben, Aufsicht für Pflege- und Betreuungseinrichtungen - Rechnungswesen, Rechts- und Unterhaltsangelegenheiten, Fachaufsicht
Adresse(n):
Moltkestraße 42
51643 Gummersbach