Anliegen

Kurzzeitkennzeichen

§ 16a Fahrzeug-Zulassungs-Verordnung (FZV)

Bei der Benutzung von Kurzzeitkennzeichen sind folgende Punkte zu beachten:

  • Das Fahrzeug, für welches Sie ein Kurzzeitkennzeichen beantragen wollen, darf zu diesem Zeitpunkt nicht zugelassen sein.
  • Kurzzeitkennzeichen dürfen für Probefahrten (z. B. bei Kauf oder Verkauf des Fahrzeugs) und zu Überführungsfahrten eines stillgelegten Fahrzeugs verwendet werden.
  • Das Fahrzeug muss verkehrssicher sein. Für die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs ist der Fahrzeughalter verantwortlich.
  • Fahrzeuge mit Kurzzeitkennzeichen dürfen auf öffentlichen Straßen nur bis zu dem auf dem Kennzeichen angegebenen Ablaufdatum in Betrieb gesetzt werden. Die Gültigkeit des Kennzeichens ist bis zu dem darin eingeprägten Ablaufdatum - maximal fünf Tage ab Zuteilung des Kennzeichens - beschränkt. Die Zuteilung eines Kurzzeitkennzeichens mit einem in der Zukunft liegenden Gültigkeitsbeginn ist nicht möglich.
  • Die Gültigkeitsdauer wird in dem Fahrzeugschein vermerkt.
  • Die Kurzzeitkennzeichen müssen am Fahrzeug befestigt werden.
  • Die zugeteilten Kurzzeitkennzeichen sowie der ausgegebene Fahrzeugschein müssen nicht an das Straßenverkehrsamt zurückgegeben werden.

Für die Zuteilung eines Kurzzeitkennzeichens werden folgende Unterlagen benötigt:

  • Fahrzeugpapiere:
    Zulassungsbescheinigung Teil II und I bzw. Fahrzeugbrief und –schein (ggf. in Kopie)
  • Versicherungsbestätigung - eVB für Kurzeitkennzeichen
  • Personalausweis des Antragstellers oder Reisepass, bei Firmen die Gewerbeanmeldung und/oder den Handelsregisterauszug
  • Nachweis über die Hauptuntersuchung (HU) bzw. Sicherheitsprüfung (SP)

Der Antragsteller muss seinen Hauptwohnsitz im Oberbergischen Kreis haben. Die Zuständigkeit der Zulassungsbehörde des Oberbergischen Kreises ist darüber hinaus auch gegeben, wenn sich der Standort des Fahrzeugs im Oberbergischen Kreis befindet (Nachweis z. B. durch Kaufvertrag, Rechnung oder ggf. Vorführung des Fahrzeugs).
Bei ausländischen Antragstellern ohne Wohnsitz in Deutschland gilt das Aufenthaltsprinzip. Weiterhin ist es möglich, einen Empfangsbevollmächtigten zu benennen, der seinen Wohnsitz im Zuständigkeitsbereich des Oberbergischen Kreises haben muss. Für den Empfangsberechtigten ohne Wohnsitz in Deutschland bestimmt sich die Zuständigkeit der Zulassungsbehörde auch hier nach dem aktuellen Aufenthalt.

Bei nicht nachgewiesener Betriebserlaubnis und/oder fälliger Hauptuntersuchung bzw. Sicherheitsprüfung kann die Zuteilung nur mit Einschränkungen erfolgen.

Ab dem 01.04.2015 haben sich die Voraussetzungen für die Zuteilung von Kurzzeitkennzeichen grundlegend geändert.
Grund hierfür ist der stark angestiegene Missbrauch der Kurzzeitkennzeichen.
Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat auf seiner Internetseite erste Informationen bereitgestellt.

Fragen zur Zuteilung beantworten Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kraftfahrzeug-Zulassung des Straßenverkehrsamtes in Gummersbach und in den Nebenstellen Hückeswagen und Waldbröl.

Informieren Sie sich über die Service-Telefonnummern 02261 88-3633, 88-3634 und 88-3668, Fax 02261 88-3681.

Zu entrichtende Gebühren/Kosten:
Die Gebühren für die Erteilung eines Kurzzeitkennzeichens betragen zurzeit 13,10 €.
Hinzu kommen die Kosten für die Schilder.

Zuständige Stellen

Dezernat II - Straßenverkehrsamt - Kfz-Angelegenheiten - Zulassung
Adresse(n):
Gummersbacher Straße 41a
51645 Gummersbach
Straßenverkehrsamt