Anliegen

Bauangelegenheiten, Baulasten

In bestimmten Fällen können im Baugenehmigungsverfahren Verstöße gegen bauordnungsrechtliche Vorschriften durch die Eintragung einer Baulast geheilt werden.

Es handelt sich hierbei um eine öffentlich-rechtliche Sicherung, die im Baulastenverzeichnis, das die Bauaufsichtsbehörde führt, eingetragen wird.

Durch Baulast können z. B. Verstöße gegen Abstandflächenvorschriften oder Vorschriften über die Erschließung eines Grundstückes geheilt werden.

In den meisten Fällen ist die Bereitschaft des benachbarten Grundstückseigentümers, eine Baulast auf seinem Grundstück eintragen zu lassen, erforderlich. Ausführliche Informationen sind in einem Merkblatt zusammengefasst, das hier abgerufen werden kann.

Sie können persönlich oder telefonisch Kontakt aufnehmen.

In der Regel erfolgt eine Einladung zur Bauberatung oder eine schriftliche Information, dass die Eintragung einer Baulast erforderlich ist.

In den Fällen, in denen sich die Baulast auf eine Teilfläche des Grundstückes bezieht, ist dem Antrag ein amtlicher Lageplan eines Öffentlich bestellten Vermessungsingenieurs oder des Vermerssungs- und Katasteramtes sowie ein unbeglaubigter Grundbuchauszug
- nicht älter als 3 Monate - beizufügen.

Zu entrichtende Gebühren/Kosten:
Es ist eine Verwaltungsgebühr von 50,00 € bis 250,00 € zu entrichten.
Die Höhe richtet sich im Einzelfall nach dem Verwaltungs-aufwand und dem wirtschaftlichen Wert für den Antragsteller bzw. die Antragstellerin.
Nähere Einzelheiten erfragen Sie bitte telefonisch.

Zuständige Stellen

Dezernat IV - Kreisbauamt - Bauordnung
Adresse(n):
Moltkestraße 42
51643 Gummersbach

Ansprechpartner/-innen

Frau Nicole Drefahl
Telefon: 02261 88-6537
Telefax: 02261 88-972-6537
E-Mail: nicole.drefahl@obk.de
Zimmer: 07-06